Gartenfreunde Herrsching

Willkommen auf unserer Seite

Erfahren Sie Aktuelles und Historisches

über unseren Kleingarten in Herrsching am Ammersee

Liebe Besucherinnen und Besucher,  liebe Gartenfreundinnen und Freunde

Herzlich Willkommen auf unserer neuen Webseite rund um um die Kleingartenanlage im Norden des Herrschinger Gewerbegebietes. Begleiten Sie uns durch das Gartenjahr. Erleben Sie mit uns den ständigen Wechsel von Werden und Vergehen im Rhythmus der Jahreszeiten.

Erfahren Sie Interessantes und Wissenswertes aus der Welt des Herrschinger Kleingartens. In unserer Chronik zeigen wir die mittlerweile fast 50-jährige Geschichte von der Vereinsgründung im Jahr 1977 bis heute auf.

Genießen  Sie die Natur bei einem Spaziergang

durch unsere preisgekrönte Anlage.


Die Anlage steht täglich von 8:00 bis 19:00 Uhr für alle Besucherinnen und Besucher offen.


Jeder der insgesamt 35 Kleingärten ist ein eigenes Kunstwerk des Pächters, der Pächterin. Die Gärten sind so angelegt, dass auch ein Blick über den Zaun möglich ist.


Mittlerweile werden Kleingärten als ökologisch sehr wertvoll angesehen. Sie bieten Lebensräume für zahlreiche Pflanzen und Tiere wie Insekten oder Vögel. So ist der Verein seit über 30 Jahren Mitglied des Landesbund für Vogel- u. Naturschutz in Bayern e.V.


Die biologische Vielfalt wird gefördert durch eine naturnahe Bewirtschaftung des Bodens und den Verzicht auf Pestizide.


Wir bitten alle BesucherInnen die Anlage incl. Spielplatz sauber zu halten.

Kinderspielplatz in der Anlage

Während der Öffnungszeiten gibt es einen großen Kinderspielplatz in der Anlage. Im vergangenen Jahr 2025 wurden für die Verschattung zwei neue Bäume gepflanzt.

Es sind Elsbeeren (Sorbus torminalis) aus der Gattung der Mehlbäume.

Die heimische Elsbeere stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden und doch ist sie eine der seltneren Baumarten.

Sie kann bis zu 300 Jahre und 30 Meter hoch werden und ist damit das größte Rosengewächs.

Die Beeren enthalten viel Vitamin C und eignen sich z.B. für Marmeladen,  Gelees oder Fruchtsäfte.

Umzug zur 1250 Jahrfeier Herrsching

Anlässlich der Herrschinger 1250 Jahrfeier waren neben allen Herrschinger Vereinen, Geschäften, Schulen und sonstigen Institutionen auch wir GartenfreundInnen Herrsching vertreten.

Vom Rathaus weg ging es bei bestem Wetter mit Musik und viel Publikum am Strassenrand über den Landungssteg, am Kurpark vorbei ins Bierzelt zum feiern.



Mit am Start war auch ProNatur Herrsching


Über die aktuelle Aktion "KIPP IT CLEAN - Kippen in den T'Aschenbecher", sollen Bürger:Innen und Gäste über Gefahren Informiert werden, die von Zigarettenresten (Kippen) ausgehen, die in die achtlos weggeworfen, bzw. in die Umwelt entsorgten werden.


Jeder weiss wie schädlich achtlos in der Natur entsorgte Kippen sind. Schon eine einzelne Kippe verseucht bis zu 60 Liter Wasser. Wasser, das wir alle zum Leben brauchen. Die Filter bauen sich nicht ab, sondern zerfallen zu Mikroplastik. Mikroplastik, dass wir mit unserer Nahrung wieder aufnehmen. Leider findet man auch um die Bank in unserer Anlage immer wieder Kippen und anderen Müll.

Da die Böden durch den Klimawandel immer trockner werden, wächst auch die Waldbrandgefahr. Immer wieder werden Waldbrände durch Kippen ausgelöst.

Perfect Match - Gartenfreunde & Johanniter Haus Herrsching

Für die Wohngruppe für Menschen mit demenzieller Erkrankung sollte der kleine, begehbare Innenhof lebenswerter gestaltet werden.

Eine professionelle Durchführung der Umgestaltung war auf Grund geringer finanzieller Mittel nicht realisierbar.


Über den Kontakt unseres Vorstands mit der Leitung des Hauses sollte es doch möglich werden,  den Innenhof auch mit wenig Mitteln zu verschönern. Dank des spontanen Arbeitseinsatzes, zusammen mit Geld- und üppigen Pflanzenspenden des Kleingartenvereins, ist aus dem tristen Innenhof ein einladender Ort für die Bewohner:innen geworden. Sie geniessen nun die Fläche ohne die für demenziell erkrankte Menschen gefühlten Sichtbarrieren in Form von Heckenreihen.


Die vorher / nachher Bilder dokumentieren eindrucksvoll, was mit ehrenamtlichen Engagement möglich ist.

Bilder


Blumen und Pflanzen des Monats

Jeder Monat bringt neue blühende "Wunderwerke" ans Licht.

Hier erscheint jeden Monat eine neue kleine Auswahl der Blumen und Pflanzen des Monats.

J U L I

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Sommerflieder mit Schmetterling


Der Sommerflieder, auch Schmetterlings-flieder, Schmetterlingstrauch oder Fliederspeer genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Sommerflieder in der Familie der Braunwurzgewächse (Scrophulariaceae). Wie der Name Schmetterlingsflieder schon sagt, lockt er mit seinem Duft zahlreiche Schmetterlinge und Insekten an.

Auf Grund seines großen Ausbreitungspotentials wird der Neophyt durch den NABU kritisch gesehen, da er heimische Pflanzen verdrängen kann.




Botanischer Name - Anemone hupehensis

Herbst-Anemone


Die Herbst-Anemone ist eine Pflanzenart aus der Gattung Windröschen (Anemone) innerhalb der Familie der Hahnenfußgewächse.

Auch wenn der Herbst noch weit entfernt ist,  blüht die Pflanze mit den zierlichen Blüten üppig im Garten. Die Anemone blüht von Ende Juli bis Oktober und gilt als bienen- und insektenfreundliche Pflanze. Herkunft der Pflanze ist Asien, d.h. sie ist nicht heimisch. Insektenarten, die auf heimische Pflonzen spezialisiert sind, profitieren nicht von ihr. Alternativen für spezialisierte Insektenarten sind z.B. die wilde Mähre.



Gelber Sonnenhut


Der Gelbe Sonnenhut oder gewöhnliche Sonnenhut  und der Scheinsonnenhut oder Purpursonnenhut (Echinazea) sind beliebte Sommerstauden und sehen sich zum Verwechseln ähnlich. Dennoch sind die Pflanzen botanisch nicht so eng miteinander verwandt, wie man früher angenommen. Rudbeckien sind heute weltweit als Zierpflanzen verbreitet.


Medizinische Wirksamkeit Tatsächlich enthalten fast alle Echinacea-Arten entzündungshemmende Stoffe, die Bakterien bekämpfen und das Immunsystem stärken. 



Sonnenblume


Immer dem Lauf der Sonne folgend.

Fun Fact - wer „Old Firehand“ von Karl May aufmerksam gelesen hat, findet eine Schilderung zu gelben Ebenen in Nordamerika.. Tatsächlich stammen die meisten der mehr als 60 verschiedenen wild wachsenden Sonnenblumenarten aus den Rocky Mountains in den USA.

Spanische Seefahrer brachten die Pflanze nach Europa, wo man ihre Nützlichkeit schnell erkannte. Sonnenblumen blühen von Juli bis in den Oktober hinein. Wer von einem besonderen Prachtexemplar Kerne zur Vermehrung gewinnen möchte, sollte rechtzeitig vor Einsetzen der Samenreife ein Netz über die Blütenscheibe spannen, damit die Vögel nicht schneller sind.




J U N I

J U N I

Garten Glockenblume mit Holzbiene im Anflug

Die Glockenblumen gehören zur Familie der Glockenblumengewächse (Campanulaceae) und prägen mit ihren glockenförmigen Blüten viele Wiesen, Waldränder und Gärten.

Glockenblumen sind sehr anpassungsfähig und kommen mit unterschiedlichen Standorten zurecht. Ökologisch sind Glockenblumen von großer Bedeutung für die Artenvielfalt. Ihre tiefen, glockenförmigen Blüten sind eine wertvolle Nahrungsquelle und Schutz für zahlreiche Wildbienenarten. Ein besonderer Gast ist die Glockenblumen-Scherenbiene (Osmia rapunculi), die auf den Pollen der Glockenblumen spezialisiert ist und ohne diese Pflanzen nicht überleben könnte.


Waldrebe

Die Waldrebe gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) und umfasst rund 300 verschiedene Arten.

Die Pflanzen sind überwiegend in den gemäßigten Klimazonen Europas und Asiens sowie in Nord-Amerika beheimatet. Wie der Name schon sagt, haben alle Clematis-Arten ihren natürlichen Standort am mehr oder weniger schattigen Waldrand. Sie fühlen sich Wohl in Humusreicher Erde mit einem "schattigen Fuss". Im Garten wachsen sie gerne an einer Rankhilfe. Das schneiden der Clematis ist je nach Art unterschiedlich. Mehr Info dazu in einem späteren Beitrag.


Iberischer Storchschnabel

Wer keinen Giersch im Garten haben mag, kann mit dieser Geranien Art Abhilfe schaffen. der Storchenschnabel setzt sich dagegen durch. Seine relativ großen blauvioletten Blüten sind eine traumhafte Erscheinung im Frühsommer. Die zahlreichen Blüten werden gerne von Bienen und Schwebfliegen angeflogen. Es gibt weitere Züchtungen wie den Pracht-Storchschnabel (Geranium x magnificum) der aus dem Geranium Ibericum entstanden ist. Botanisch zählen sie – wie die Elternarten und alle anderen Arten des Storchschnabels auch – zur Familie der Storchschnabel-gewächse (Geraniaceae).


Türkischer Mohn

Der Türkische Mohn, oft auch schlicht Türkenmohn, oder in Anlehnung an seinen botanischen Namen Orientalischer Mohn benannt. Er stammt ursprünglich aus der östlichen Türkei, dem nördlichen Iran und dem Kaukasus.

Die großen Schalenblüten, die der Türkische Mohn im Mai und Juni präsentiert, sitzen einzeln auf langen, dünnen Stielen. Sie sind in der Mitte oft dunkel gezeichnet und erreichen einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern. Die einzelnen Blütenblätter sind sehr dünn und wirken filigran, fast wie Seidenpapier.


M A I

M A I

Löwenzahn

Der Löwenzahn ist eine weit verbreitete Pflanzenart, die zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) gehört. Auch wenn Gärtner:innen ihn nicht gerne in ihrer Wiese sehen, ist er durch die frühe Blütezeit, mit den markanten gelben Blüten bereits früh im Jahr Futter für die gerade erwachenden Honigbienen, Hummeln u. viele andere Insekten. Schon seit Menschengedenken ist der Löwenzahn ein anerkanntes Heilkraut. Durch seinen hohen Vitamin- und Nährstoffgehalt, aber auch dank der enthaltenen Bitterstoffe hat er eine positive Wirkung auf den menschlichen Körper.



Maiglöckchen

Bezug nehmend auf seine Blütezeit im Monat Mai ist das Maiglöckchen eine Pflanzenart aus der artenarmen Gattung Convallaria in der Familie der Spargelgewächse. Der lateinische Name Convallaria beschreibt den Standort „in den Tälern vorkommend“. Hieronymus Brunschwygk und Matthiolus empfehlen in ihren Kräuterbüchern das „Blümleinwasser“ bei Ohnmacht, denn es stärkt das Herz, die Sinne und das Hirn. Das Maiglöckchen ist aber aufgrund der herzwirksamen Cardenolide sehr giftig und somit nicht nur Heil- sondern auch Giftpflanze..



Flieder

Der Flieder gehört zur Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Die Blütezeit der meisten sommergrünen Arten und Sorten erstreckt sich von Mai bis Juni. So schön wir den herrlich duftenden Flieder auch finden, gelten manche Arten und Sorten als invasive Neophyten und sollten deshalb nicht in Gärten gepflanzt werden.

Obwohl Flieder in erster Linie als Zierpflanze bekannt ist, profitieren auch einige Tiere von ihm. Die Blüten werden von Schmetterlingen, Bienen und Schwebfliegen besucht.



Duftender Schneeball

Der Duftschneeball stammt wie die meisten Schneebälle aus Ostasien, bzw. Nordchina, und gehört zur Familie der Moschuskrautgewächse (Adoxaceae). Er wächst im Unterholz lichter Bergwälder und an Waldrändern auf humusreichen, frischen Böden. Ausser dem gefüllten Schneeball ist ein duftender Schneeball bienenfreundlich und bietet Insekten eine wertvolle Nahrungsquelle. Während heimische Wildarten (wie der Gewöhnliche Schneeball) ökologisch noch wertvoller sind, punkten die duftenden Ziersorten durch ihre frühe Blütezeit.


A P R I L

Tulpen

Nein, Tulpen kommen nicht ursprünglich aus Holland. Tatsächlich stammt die Tulpe aus den Bergregionen Zentralasiens. Über Persien gelangte sie in das Osmanische Reich. Ende des 16.Jh. kam die Tulpe über den Botaniker Carolus Clusius in die Niederlande. Kurios ist der Name der Tulpe. Tulipa, ursprünglich aus dem Persischen/ Türkischen stammend, bezeichnet er die Turbanform (also eine Blume, die wie ein Turban aussieht)

In der osmanischen Kultur stehen Tulpen als Zeichen für Leben und Schönheit.



Felsenbirne

Je nach Wetterlage verzaubern uns schon Anfang April  die zarten Blüten der Felsenbirne.

Sie gehört zu den apfelfrüchtigen Kernobstgewächsen (Pyrinae) innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae).

Die Früchte sind essbar. Sie schmecken süß. Ab Juli sind diese erntereif. Sie sind aber auch bei unseren Vögeln sehr beliebt. Die Felsenbirne mag ein sonniges Plätzchen, ist pflegeleicht und passt in Natur- oder Bauerngärten.

Und natürlich auch in einen Kleingarten.


Gänseblümchen

...und wo kommt's denn eigentlich her - unser Tausendschönchen?

Es stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und breitete sich durch Menschenhand in ganz Europa aus. Schon in der Antike und der nordischen Mythologie (Göttin Freya) verehrt, gilt es als Symbol für Reinheit und Unschuld.

Es wächst fast überall, mag aber am liebsten nährstoffreichen, Wiesenboden. 

Von Hans Christian Andersen gibt es eine wunderbare Geschichte über "Das Gänseblümchen"

Aber - das kleine Gänseblümchen kann noch so viel mehr, es ist eine vielseitige Heilpflanze und essen kann man es auch....


Flammenblume

Der Phlox aus der Familie der Sperrkrautgewächse (Polemoniaceae) stammt ursprünglich aus Nordamerika. Seinen leuchtenden Blüten in unzähligen Farbnuancen hat er seinen Namen Flammenblume zu verdanken. Der Polster- oder Teppich-Phlox, Phlox subulata ist ein Frühlingsblüher und bringt nach tristen Wintermonaten schon früh im Gartenjahr Farbe auf Steine, Mauern und Wege. Die üppigen Teppiche bilden auch eine frühe Nahrungquelle für Bienen und Insekten.


A P R I L

M Ä R Z

M Ä R Z

Krokusse

Krokusse gehören zur Pflanzen-gattung der Schwertlilien und diese wiederum zur Familie der Irisgewächse. Bis zu 120 verschiedene Arten sind bekannt. Dazu noch unzählige Wildarten und Kreuzungen.

Safran kann man aus diesen Krokusarten nicht gewinnen. Das Gewürz wird nur aus dem Safrankrokus (Crocus sativus)  gewonnen. Die Hauptanbaugebiete dafür liegen z.B. in Spanien, Afghanistan oder Griechenland.



Frühlingsknotenblume

Die Frühlingsknotenblume, auch als Märzenbecher bekannt, gehört zur Familie der Amaryllisgewächse und ist streng geschützt. Das Pflücken der ersten Frühlingsboten aus der Gattung der Knotenblumen steht unter hohen Geldbußen.

Da die Pflanze sehr giftig ist, sollte sie sowieso nicht angefasst, oder gar ausgegraben werden.

Der ökologische Wert der Pflanzen ist wichtig, da sie frühen Insekten als erste Nahrung dienen.


Rispenspiere

Bei der weissen Rispenspiere handelt es sich um eine Kultur-Hybride.

Die Spiere zeigt schon früh im Jahr Knospen und kleine Blättchen, blüht aber erst im Mai bis Juni.

Die weisse Rispenspere gehört zur Gattung der Spiersträucher aus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae)

Die ausladenden Blütendolden der Rispenspiere sind Bienen- und Insektenfreundlich.

Narzissen

Ein Zeichen, dass der Frühling mit grossen Schritten naht, sind die weithin sichtbaren meist sattgelben Narzissen aus der Familie der Amaryllisgewächse.

Der Name Narzisse entstammt der griechischen Mythologie - es gibt verschiedene Darstellungen - Eine davon erzählt, dass Narziss sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte, vor Sehnsucht starb und in eine Blume verwandelt wurde.

Aus botanischer Sicht sind Narzissen und Osterglocken das gleiche, aber nicht jede Narzisse ist eine Osterglocke...